-fullnelson-
Objekt: Raumskulptur
Material: Praxisruine, Porenbeton, farbige Folie, Besucher
Grösse:200 qm
Höhe: 4 m
Künstlerbeteiligungen: 40
Dies war die zunächst letzte Station des nomadisierenden Projekts BRIX, das von 1997-2007 verschiedenste temporäre Standorte bespielte. Das Fenster zur Bar wurde mit einer orangenen Folie abgedeckt. Im hinteren Raum wurden auf dem Grundriss eines ehemaligen Behandlungsraums Wände auf halber Höhe errichtet. Während der Ausstellung diente dieser Counter zur Bewirtung der Gäste und der Durchführung einer Dart-Performance im hinteren Raumteil.
„Wo immer Anke Westermann ihre 100 weißen Ytong-Steine zu einem modulhaften Counter aufschichtet, entsteht in unmittelbarer Umgebung dieser „bricks“ das BRIX. In dem flexibel und grenzenlos gedachten Raumprojekt erprobt sie an wechselnden Orten seit 1997 mit Aktionen, Spielen und Ausstellungen verschiedene kuratorische Konzepte.
Auf den freiliegenden Fundamenten der Raumruine WestGermany hat sich das BRIX nun Stein für Stein eine Wand zur Bar hin hochgemauert. Dieser teilweise Wiederaufbau und Umbau bestehender Strukturen wird weitergedacht von Jeroen Jacobs und Lucio Auri, die einer Dunkelziffer von befreundeten Künstlern den Auftrag gaben, für genau diese Ausstellung eigene und andere Poster zu entwerfen – a possibility for a social billboard, no, a foyer front room attraction, no, a syndrome space in a syndrome space. Hinter einem Gebüsch wird gegrillt”.