BRIX

BRIX existiert seit 1997 als nomadisierendes  Kunstprojekt der Künstlerin Anke Westermann.

BRIX ist eine Weiterentwicklung der Arbeit  Der andere Raum. Im BRIX werden die BesucherInnen an der Entwicklung einer größeren künstlerischen Arbeit beteiligt dadurch, dass sie eigene Objekte oder Aktivitäten in einen Prozeß einbringen oder  durch ihre bloßen Anwesenheit. Ein Anliegen von BRIX war es, Kunst in einem kommunikativen Prozeß mit anderen KünstlerInnen zu produzieren unter Aufgabe bzw. Vermischung von Teilen der Autorenschaften und versteht sich so als eine soziale bzw. geistige Skulptur, die sich auf vorhandene Situationen einläßt und diese transformiert. 

Ein Teil des Projekts ist der ortsunabhängige, aus Gasbetonblöcken immer wieder unterschiedlich gestaltete offene BRIX- Galerieraum, der künstlerische Arbeiten und Objekte, die sich mit den BRIX-Aktivitäten entwickeln, präsentiert. Die jeweiligen Ausstellungskonzepte wollen Dialoge zwischen den einzelnen Arbeiten evozieren und so die Autorschaftsfrage hinterfragen. 

Anke Westermann reflektiert mit dieser Arbeit Parameter der Kunstproduktion und -rezeption. Eine Grundhaltung ihrer künstlerischer Arbeit ist die Tatsache, daß Kunst nie existiert ohne bzw. immer beeinflußt wird von Kontext und Betrachter. Manchmal wird ein Sammler oder Kurator mehr zum Autor als die KünstlerInnen, mit deren Arbeiten er umgeht. So versteht Anke Westermann das BRIX als eine gesellschaftliche Modellsituation und nimmt dort als Künstlerin verschiedene Rollen an wie Spielleiterin, Kuratorin oder Galeriebetreiberin und möchte mit BRIX einen anderen, leicht versetzten Blick auf die (Kunst-)Welt eröffnen. So sieht BRIX oft auf den ersten Blick aus wie ein normaler Ausstellungsraum, ist aber gemeint als ein Spiel mit der Idee von Galerie.

Der Name BRIX ist eine Modifikation von “bricks” ( engl. Bauklötze).

  

BRIX started 1997 as an ongoing art-project by Anke Westermann. It was developed out of the work The Other room 1996/97. In BRIX, visitors participate in developing a work of art by contributing either objects or activties. An aim is to make art in communication with other artists, giving up/mixing up parts of artist´s authorship/authority.

So one part of the project is the BRIX gallery-space, that exhibits artworks and objects representing BRIX-activities. The presented group shows want to evoke dialogues between the artworks. Similar to other works by the artist, Anke Westermann is reflecting with the BRIX- project parameters of producing and presenting art. Because a basic theme of her artwork is the fact that art doesn´t exit without and is always influenced by the context and the audience. Sometimes a collector or curator becomes more author than the artists they handle with. So in BRIX the artist Anke Westermann engages different roles like host, gamemaster, gallery-owner or curator.

With its practice BRIX wants to create a view on art-(world) with a little distance, working like a second layer inside international art practice. So at a first view it could look like a normal gallery-space, but it is meant as a play with the idea or fiction of a gallery. The name BRIX is a modification of the word bricks.

 

 

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